15.05.2013
Viele Menschen haben einen Beruf gewählt, der ihnen Spass bereitet und der Sinn stiftet. Im Verlaufe der Jahre haben sie den Spass daran beinahe verloren. Die „Administration“ hat Überhand genommen. Die Methode ad:minus sagt dieser „Administration“ den Kampf an. Nicht wertschöpfende Tätigkeiten werden konsequent hinterfragt und eliminiert. Dies in Anlehnung an die Toyota Philosophie.
mehr lesenWährend ‚Lean‘ sich bis heute wesentlich auf produzierende Industrien beschränkt, wurden beim ad:minus-Ansatz ausgewählte Werkzeuge der Toyota Philosophie auf die Bedürfnise von Dienstleistungsunternehmen oder -unternehmensteilen angepasst.
PHASE 1:
ad:minus bietet so in einer ersten Phase anhand einer erprobten Vorgehenslogik eine effiziente Analyse der Wert- und Informationsströme in Administrationsprozessen von Unternehmen.
Wir begleiten die Mitarbeitenden während mehrerer Tage und analysieren die Wertschöpfung. Die Erkenntnisse prüfen wir auf Herz und Nieren.
Engpässe und Redundanzen in administrativen Prozessen werden so aufgezeigt.
Ein Empfehlungskatalog gibt dann Hinweise zu möglichen Wegen zur Entlastung.
PHASE2:
Ihre Organisation lernt selbst: Vieles kann noch während der Analyse oder gleich im Anschluss umgesetzt werden. Die dadurch gewonnenen Kapazitäten in der Unternehmung zur weiteren Reduktion administrativer Belastung genutzt.
PHASE3:
Das bisher Erreichte wird kritisch evaluiert und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess implementiert.
Die ad:minus Methodik funktioniert. walkerproject trug mit ihr in führenden Unternehmen im Versicherungs- und Gesundheitswesen wesentlich zur Reduktion administrativer Belastung und somit gesteigerter Mitarbeitendenzufriedenheit bei.
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29.04.2013
Nun sind die Termine raus: vom 04. bis 11. Mai 2014 wird die zweite Studienreise "Lean Hospital" in Zusammenarbeit mit H+ Bildung angeboten. Wir fliegen nach Seattle und besuchen dort die "World Champions" in Sachen "Lean": Virginia Mason Medical Center, Everett Clinic, Children's Hospital, Boeing usw.
mehr lesenWas kann man denn von den USA lernen? Es gibt ein paar gute Gründe nach Seattle zu reisen:
1. In den USA kennt man DRG seit 25 Jahren. Durch die Fallpauschalen hat sich die Spitallandschaft verändert. Überkapazitäten wurden abgebaut, Spitäler haben fusioniert und der ambulante Sektor wurde gestärkt. Alle führenden Spitäler der USA verfolgen heute eine "Lean" Strategie mit den vier Ausprägungen Patientenzufriedenheit, Patientensicherheit, Qualität und Effizienz.
2. Ein US-Spital mit einem vergleichbaren Leistungsvolumen wie ein Schweizer Spital hat lediglich 30% der Betten. Es gab in den vergangenen 10 Jahren eine Verlagerung in den ambulanten Bereich. Gesundheitsdienstleister werden künftig dafür bezahlt, Patienten vom Spital fern zu halten.
3. Ein Teil der DRG-Entschädigung wird zurückbehalten und nur ausbezahlt, wenn die Patientenzufriedenheit ausreichend ist. Viele Spitäler in den USA erheben die Patientenzufriedenheit auf tagesaktueller Basis und reagieren umgehend, wenn Abweichungen festgestellt werden.
4. Die Transparenz über die Leistungsfähigkeit eines Spitals ist sehr hoch. Patienten orientieren sich an Ratings, wenn es um elektive Behandlungen geht. Das Rating von "US News" ist heute das Mass aller Dinge. Ebenfalls beachtet wird "Leapfrog".
5. Vor 7 Jahren wurden die USA im "Economist" als Schlusslicht in Sachen Klinikinformationssysteme beschrieben. Die Schlussfolgerung war: "Paper Kills". Die Regierung hat Druck ausgeübt und die Spitäler haben im Eilzugstempo aufgeholt. Weil sich ein grosser Teil der Spitäler und der ambulanten Anbieter für EPIC entschieden haben, wird der Austausch zwischen den Akteuren vereinfacht. Mittels eHealth-Initiativen werden die USA zu einem elektronischen Leader. In der Everett Clinic nutzen bereits 60% der Patienten die persönliche elektronische Patientenakte "MyChart" und buchen ihren Arzttermin online.
Anmeldungen nimmt H+ Bildung entgegen: info@hplus-bildung.ch
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25.04.2013
Trenddiskussionen geben unseren Kunden inspirierende Denkanstösse, um ihren Blick über die Grenzen ihrer täglichen Arbeit hinaus zu richten und die Veränderungen im Umfeld des Unternehmens rechtzeitig zu erkennen. Sind auch Sie bereit dafür?
mehr lesenWas zeichnet einen Trend aus? 1) Ein Trend entwickelt sich langfristig und macht sich im Laufe der Zeit immer stärker bemerkbar 2) Ein Trend greift quer über Alltag, Kultur, Ökonomie und Politik hinweg und ist somit allgegenwärtig 3) Trends setzen sich gegenüber Gegentrends durch und sind resistent gegenüber Rückschlägen 4) Ein Trend macht nicht Halt vor nationalen Grenzen – er ist global.
Wir arbeiten mit einem zweistufigen Verfahren, um relevante Handlungsfelder für unsere Kunden abzuleiten:
Zunächst beschreiben wir verschiedene Trendlandschaften und stellen sie in den thematischen Kontext Ihrer Unternehmung. Beispiele von gegenwärtigen und potenziellen Mitbewerbern zeigen deutlich, wie konkret sich ein Trend im nahen Umfeld abzeichnet.
Nicht alle Trends bedürfen einer gezielten Reaktion: Trendportfolios helfen in einem zweiten Schritt, die Kerntrends zu identifizieren. Dabei bewerten wir zusammen mit Ihnen die Wahrscheinlichkeit, die Relevanz und die Risiken eines Trends. So können Sie Ressourcen auf diejenigen Veränderungen lenken, welche die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens massiv beeinflussen.
Der Nutzen einer Trendsession besteht darin, Veränderungen des Wettbewerbs frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig die passende Antwort darauf zu haben. Falls Sie auch für Ihr Unternehmen die relevanten Trends analysieren möchten: wir unterstützen Sie gerne!
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13.03.2013
Die Standardisierung von Produkten und Dienstleistungen, sowie der Einsatz von E-Banking, machen das Kundenerlebnis im Retail-Banking zu einer eher nüchternen Angelegenheit. Dies in einer Zeit, in der Margen und Kundenloyalität schwinden und innovative Geschäftsmodelle auf den Markt drängen. Im Ausland experimentieren zahlreiche Banken mit „Emotional Banking“, um ihre Kundenbeziehungen zu beleben.
mehr lesenIm Rahmen von Vertriebsprojekten zur Steigerung von Effizienz und Effektivität der Frontorganisation schöpfen unsere Kunden Inspiration aus Trendlandschaften und –portfolios. Dabei sind wir in der Diskussion mit Kunden aus dem Retail-Banking wiederholt auf „Emotional Banking“ zu sprechen gekommen. Unter diesem Stichwort versuchen vornehmlich ausländische Banken, ihre Klientel durch ein empathisches Dienstleistungsversprechen wieder für das Bankgeschäft zu begeistern.
Die Bankfiliale als Wohlfühloase (Deutsche Bank, https://www.q110.de)
Während der Kunde in der Berliner Test-Filiale Q110 mit seinem Finanzberater sein Anlageprofil bei einer Tasse Kaffee in der Lounge bespricht, weiss er seine Kinder im KidsCorner optimal betreut. Nach dem Beratungsgespräch hat der Kunde die Möglichkeit, im TrendShop Schönes und Nützliches für das Zuhause oder das Büro zu kaufen.
Kundenbindung durch Community Building (Barclays, http://www.barclaycardring.com)
Der Barclaycard Ring ist ein Community-basiertes Interaktionsmodell zur Kreditkarte der britischen Barclays. Kunden erhalten zeitgleich mit der Zustellung der Kreditkarte ein persönliches Onlineprofil. In der Online-Community können sie sich über Leistungen, Stärken/Schwächen und die zukünftige Entwicklung des Kreditkartenangebots austauschen und Verbesserungsvorschläge einbringen. Weiter werden die Gewinne des Barclaycard Rings offengelegt und die Community-Mitglieder am Erfolg beteiligt.
Kultureller Markenwert (http://portal.lacaixa.es)
Die spanische Caja Navarra hat mit ihrem Civic-Banking-Modell ein Tool zur emotionalen Kundenbindung entwickelt. Dazu gehört, dass Kunden die Projekte auswählen, an die Caja Navarra jährlich 30 % ihres Jahresgewinns spendet. Zusätzlich kann jeder Kunde drei soziale Vorhaben mit bis zu 30 % seines Depotgewinns fördern. Selbstverständlich kann sich der Kunde auch auf freiwilliger Basis direkt in das jeweilige Projekt einbringen. Die „kulturellen Markenwerte“ einer Bank bilden somit einen Teil des lebendigen Kundendialogs.
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05.02.2013
Das Thema „Home Office“ ist in aller Munde. Die heutigen Technologien machen es möglich. Doch bei der Umstellung auf eine (teilweise) virtuelle Organisation gilt es deren spezifischen Eigenheiten zu berücksichtigen. Zudem gibt es bereits Unternehmen welche noch einen Schritt weiter gehen.
mehr lesenVom traditionellen zum virtuellen Unternehmen - Quelle
Das Web-Service Unternehmen „Automattic Inc." macht es vor. Dessen 123 Angestellte sind in 26 Ländern zu Hause. Ohne zentralen Bürostandort ist es auch kleinen Firmen möglich, weltweit die talentiertesten Arbeitnehmer zu rekrutieren und nebenbei Immobilienkosten zu sparen. Virtuelle Unternehmen haben einige Eigenheiten, die zu adressieren sind. Führungspersonen haben oft ein Gefühl von Kontrollverlust, wenn die Mitarbeitenden nicht in Sichtweite sind und oft bestehen Bedenken bezüglich Datensicherheit und Diskretion. Angestellte fühlen sich tendenziell zu Hause isoliert oder im Berufsaufstieg benachteiligt. Das absolut essentielle Element in einer erfolgreichen virtuellen Organisation ist daher die Kommunikation. Dazu vier wichtige Hinweise:
1. Die Virtualität muss bei der Anstellung thematisiert werden.
2. Wert legen auf eine Überkommunikation, zum Beispiel mit einem internen Blog. Das ist der Schlüssel, um Missverständnisse zu vermeiden.
3. Ermunterung zu Teamwork.
4. Organisation von regelmässigen Zusammenkünften. Im obigen Beispiel kommen alle Mitarbeitenden jährlich während einer Woche zusammen.
Vom virtuellen zum Netzwerk-Unternehmen - Quelle
Noch ein Schritt weiter geht das Netzwerk-Unternehmen. Es verfügt über keine eigenen Ressourcen wie Büros, Labors oder Angestellte, ausser dem geistigen Eigentum. Beispiele sind zunehmend in der Biotechindustrie zu finden, wo die gesamte Forschung, die klinischen Studien, die Toxikologie und die Produktion ausgelagert sind. Die eigentliche Rolle des Netzwerk-Unternehmens ist es, die ausgelagerten Aktivitäten zu überwachen, zu führen und das entstandene Wissen zu sammeln. So ist es möglich, ohne eigene Strukturen komplette Produkte zu erforschen, zu testen, zu lizenzieren und letztendlich zu vermarkten.
Beachten Sie dazu auch in unserem Eventkalender das ETH-Symposium "Innovative und interdisziplinäre Arbeitswelten".
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01.02.2013
Im September letzten Jahres hat die Everett Clinic eine neue ambulante Klinik in Betrieb genommen. In diesem Neubau sind die weltweit aktuellsten Erkenntnisse zum Thema Lean Hospital umgesetzt.
mehr lesenMehr als 100 Patienten wurden bei der Entwicklung dieses Neubaus hinzu gezogen. Das geschah in mehreren Phasen, von der Planung bis wenige Tage vor Inbetriebnahme im September 2012. Mehrere Varianten von Behandlungskojen wurden in einer Halle als 1:1 Kartonmodelle erstellt und schrittweise optimiert. Das war der Start. Patienten und Mitarbeitende testeten die zukünftige Behandlungsumgebung mit verschiedensten Diagnosen und Behandlungen. Das Prinzip war, möglichst alle Leistungen in die Koje zum Patienten zu bringen. Das war dann der Nukleus, um ein Grundlayout zu erstellen.
Mit den Ergebnissen aus diesen Simulationen wurden die Wertstromanalysen angepasst und die Planungsgrundlagen entwickelt. In Smokey Point sind moderne Konzepte von führenden Serviceunternehmen beispielhaft umgesetzt, z.B. das "on Stage / off Stage" Prinzip von Disney, 5 S und Logistik von Toyota, Crossworking und viele andere.
Smokey Point ist die Vorzeigeklinik von "The Everett Clinic" (TEC), dem führenden Anbieter ambulanter medizinischer Dienstleistungen in North Washington. Mit dieser Klinik zeigt TEC was heute in Sachen Patientenorientierung, Patientensicherheit und Effizienz möglich ist.
Mehr Informationen finden Sie hier.
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